Trainbuk

Donnerstag, November 30, 2006

Präzision

Einen Onkel Doktor, dem ins Lastenheft geschrieben wurde, er möge doch bitte keinesfalls mehr Arznei zum Verschlucken reichen, welche die Patientenzunge schwarz und haarig machen will, da alle sozialen Kontakte den armen Zungenträger damals gemein ausgelacht und daraufhin seine körperliche Nähe auffällig gemieden haben, weswegen die Zungenträgerpsychotherapeuten, hätte er denn welche, bestimmt immer noch Groll gegen den ihrer Meinung nach rücksichtslosen Allgemeinmediziner hegen würden, worauf dieser hoch und heilig auch verspricht, weder Haare noch Schwärze an unpassenden Stellen zu verschreiben, was zur Folge hat, dass sich besagtes Geschmacksorgan, diplomatisch und dem Arzteid unterordnend, einige Tage später eben grünweiß verfärbt, den darf man getrost einen Hütchenspieler oder Fallensteller schimpfen, muss sich jedoch an die eigene Nase packen und fest vornehmen in Zukunft tunlichst die Formulierung „keine regelwidrigen Farben“ zu verwenden.

Mittwoch, November 29, 2006

Pelz zur Entflohung

Dienstag, November 28, 2006

55!

Es sollte natürlich „55“ heißen! Doch weh, "Jeden Tag wird ein Dummer geboren“, krächzt der Volksmund weise und so manch ein Neugeborener dürfte die crazy T-Punkt-Werbung „Alles sofort. Im T-Punkt warten Sie ab jetzt nicht länger als 5 Minuten“ sehr ernst genommen und „Heissa! Da kann ich ja vor diesem ungemein wichtigen Bewerbungsgespräch noch rasch hineinhüpfen“ gedacht haben…

"Wegen Umbau geschlossen"

So schöne Formulierungen stehen da unter anderem drinne – in der Broschüre „Für Jungen“ des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e. V. Wer also sein Leben ebenfalls mit 12-jährigen teilt, dem sei sie wärmstens empfohlen. Einfach auf dem Küchentisch liegen lassen, die Neugierde erledigt den Rest. Et voilà: „Herzlichen Glückwunsch - a man is born.“

Vom Honigsaugen aus Sehschwächen

Hatte ich bereits erwähnt, dass ich den Spruch „da kann ich jetzt aber keinen Honig ´raus saugen“ wirklich toll finde? Selbstverständlich wirkt er nur in der Stimmlage ungespielter Entrüstung, so wie „nach Diktat verreist“ auch nur unter richtig hässlich gemeinen Schreibeinheiten aufblüht. Leider bekomme ich es nicht ohne Schmunzeln hin. Aus diesem Grunde nutze ich ihn recht selten. Und täglich die korrekte Aussprache zu trainieren, dafür fehlt mir nun wirklich die Zeit. Schließlich habe ich Frau und Kinder. Aber davon wollte ich doch gar nicht erzählen, sondern von meiner kleinen Was-mir-Freude-macht-Liste. Darauf ist u. a. „meinen Optiker besuchen“ als Tophonigsauger („Top“, nicht „Topf“!) vermerkt. Natürlich, jetzt recken sich wieder die Zeigefinger und ich höre es murmeln, dieses „kann man den Verschrobenen da nicht präventiv wegschließen, bevor er zur ernsthaften Gefahr für die Allgemeinheit wird?“ Nein, Ihr Lieben, Eure Fingerspitzen begehen wie üblich großes Unrecht an meiner Person. Das ganze klingt nämlich nur für jene Leute ungewöhnlich, die meinen Optiker überhaupt gar nicht kennen. Und der ist schon irgendwie – na ja, besonders eben.
Ich weiß nicht genau, ob es daran liegt, dass Vor- und Nachname mit dem gleichen Buchstaben beginnen, aber ich vermute, dass es schon mal eine gute Voraussetzung ist, um ein besonderer Mensch zu werden. Wenn Klaus Kleber (man sehe mir bitte das unterschlagene „C“ nach) und Gundula Gause beispielsweise Arm in Arm auf einen schnellen Latte in die Cafeteria dackeln, dann werden sie bestimmt herzlich von den bereits pausierenden Senderinsassen angelächelt. Ich bin sicher, dass die beiden äußerst beliebt sind. Ich mag sie jedenfalls sehr.

Zuweilen klopft er ihr vielleicht an der Kaffeetheke sogar frech auf ihre Rückseite, und ruft „Gundula Gause, habe ich dir schon gesagt, dass du einen allerliebsten Pracht-Po besitzt?“, worauf Gundula Gause bestimmt so etwas wie „Klaus Kleber! jetzt hör mir aber auf, du schlimmer Schlingel! antwortet. Dann lächelt sie verlegen aber auch ein wenig stolz. Nun, das ist natürlich keineswegs verbürgt und gehört selbstredend auch gar nicht hierher.

Worauf ich hinaus will ist ja, dass Menschen, die immer angelächelt werden, höchstwahrscheinlich einen Vorteil haben. Denn die lachen dann bestimmt auch gerne selbst. So wie mein verehrter Optiker eben – der lacht auch sehr gerne. Zudem wird ein jeder Satz nach einem erfreuten Händereiben mit „hihi“ [im Folgenden „h“ genannt] eingeleitet und „muha“ [im Folgenden „m“ genannt] beendet. Begrüßt er also Kundschaft, z. B. vor Halloween, muss man sich das ungefähr so vorstellen: [h] „Ooooh, young men - i have something you are dreaming of in the night. [h] Crazy (dies bitte lang gezogen betonen!) lenses. Look. Cat eyes. [h] Dangerouuus!“ [m] Oder er sagt so schöne Dinge wie [h] „Sie haben aber einen breiten Kopf! [h] Hui, ja, so ein breiiiter Kohopf!“ [m] Sofern ich nicht selbst Bestandteil dieser Kopfdiskussion bin, blättere ich in den crazy Modellen und freue ich mich darüber wie ein kleiner Kuchen. Und manchmal, wenn ich den Knaben so richtig auf Touren bringen will, dann ziehe ich mir mein abgefahrenstes Brillengestell an, mache einen Überraschungsbesuch und gebe ihm ein „hopsala, da müssten aber bitte mal flugs die Schräubchen nachgezogen werden.“ Dann hüpft er jubilierend in seine Werkstatt nebenan und man hört für 5 bis 10 Minuten ein in Kichern eingebettetes herzliches Schönschönschöööööön. Danach kehrt er sehr entspannt zurück und ich bekomme ein Bonbon.

Aber so erhebend das auch ist, ich kann nicht ständig in seinem Laden rumlümmeln und Brillen kaufen. Wie sieht denn das aus? Ich muss ja auch mal arbeiten. Und es ist zudem ein sehr teurer Zeitvertreib. Na ja, Sehtestanträge werden sowieso neuerdings abgelehnt, weil sich meiner Augen Kraft beharrlich auf einem bestimmten Level hält. Das gespielte Klüsenzusammenkneifen und die Anrede mit „guten Morgen, junge Dame“ scheinen da auch nicht mehr zu ziehen. Insofern war es mir schon recht, dass sich bei meiner wesentlich besseren Hälfte ebenfalls eine kleine Sehschwäche eingeschlichen hat. Mein ehrlicher Herzensfreude entsprungenes „ja, super, dich kann man brauchen, oh, du gute Ehefrau!“ kam zwar nicht so toll an, doch hatte ich einen legitimen Grund wieder mal ein Häkchen auf besagter Liste zu setzen: [h] „Na, wen haben wir denn da? [h] Da gehen wir doch gleich in die Ecke für die Wild Ladys“ [m] usw., usw....
Die nächsten Tage verbrachte ich neben unserem Anrufbeantworter verharrend, bis er endlich darauf verewigte, dass [h] die wilde Brille von der Frau fertig sei, und sie diese, wenn sie mag, eines Tages sogar abholen könne. [m] Hach, schönschönschöööööön!

Hm, unser Junge scheint inzwischen auch etwas schlecht zu sehen. Dabei ermahne ich ihn täglich. Gebetsmühlenhaft. [h] „Lies doch bitte nicht ständig bei hellem Licht und geh, verdammt und zugenäht, auch nicht immer so weit weg vom Fernseher! [h] Wie oft soll ich dir das noch sagen?“ [m]

Montag, November 27, 2006

Romantiker

Wenn man heutzutage schon mit der Forderung nach ungleicher Arbeitssuchendenbehandlung als Sozialromantiker gilt, was soll (Achtung: Romantikmesslattentransfer) dann bitte an meinen Aldi-Röschen so unromantisch sein?

Freitag, November 24, 2006

Von der Ungerechtigkeit grippaler Infekte Vol. III

Wenn der Babba das nämlich gewusst hätte, dann hätte er den berühmten Teufel getan und seinen watzigen Schreibtisch niemals nie so hektisch aufgeräumt! Jetzt steht er nämlich da und hat in seiner Verzweiflung begonnen, sich mit der Nvidia-Beilage Tomb Raider Legend inklusive folgender Frage zu plagen: Wenn ich denn nun wirklich einer wäre, der im Karstadt mit glasigen Augen vor der lebensgroßen Croft-Figur stünde oder der jetzt bereits hippelig in Geschi oder Franz säße, weil er das nachmittägliche Date mit Laras Gesäß kaum erwarten könnte, wie gelangt Eidos auf das schmale Brett, dass ich in der Lage wäre mir diese ganzen verdammten Tastenkombinationen zu merken, damit das doofe Stück nicht unentwegt in irgendwelchen Stachelgruben landet. Ich – kann – es - nicht!

Von der Ungerechtigkeit grippaler Infekte Vol. II

Besonders nachts tritt dann zu Tage (<-gnihihi), dass sich keineswegs alle Körperregionen im Status der Hundeelendigkeit befinden. Nur will die leider zzt. einfach niemand anfassen. Oh grause, oh teuflische Natur…

Donnerstag, November 23, 2006

Reform, im Keim erstickt

Schon lange beobachtete Gott Gates jenen, welchen er liebevoll den treuen Buk nannte, und wie dieser stets verschämt um den Feuerfuchs herumschlich. „Genug der Versuchungen!“ donnerte Gott Gates nun heute und schwuppdiewupp installierte sich Nummer Sieben. „So sag doch, dass Du Registerkarten begehrst, mein Sohn“, sprach Gott Gates daraufhin milde und der treue Buk lächelte froh und dankbar. Er war eben schon immer durch und durch konservativ.

No Guts, No Glory

…mag ja durchaus ein schöner Titel des wohl besten Bolt-Thrower-Albums und ein gangbares Lebensmotto sein - selbst wenn man es sehr wörtlich übersetzt, wie unser jüngstes Familienmitglied dies offenbar zu tun pflegt. Unangenehm ist es dennoch, wenn der Babba aus dem Schlaf des Grippösen erwacht und knöcheltief in Blut und Eingeweide steht. Natürlich erinnert man sich an die Kopfschmerzen der letzten Nacht sowie die starken Medikamente, welche man dagegen einnahm, und ruft sodann den Namen seiner Frau, die gleichwohl nicht antworten kann, da sie entweder gerade pflichtbewusst ihrer Arbeit nachgeht oder… an dieser Stelle ist m. E. ein vorbeugendes „oh mein Gott, das hab´ ich doch nicht gewollt!“ in ordentlicher Lautstärke anzuraten. Ich meine, nur für den Fall, dass die Spurensicherung bereits im unteren Stockwerk ihre undankbare Aufgabe erfüllt. Im Arbeitszimmer findet man schließlich erleichtert die Federn und ein wenig weniger erleichtert die Erkenntnis, dass sich Blut nicht ohne weiteres aus Teppichen entfernen lässt. Den Rest des Tages verbringt man mit Husten, Putzen, Schniefen, Fluchen und dem gedanklichen Puzzle, inwieweit die, an verschiedenen Tatorten eingesammelten, Teile zusammen wirklich einen ganzen Vogel ergeben könnten.

Dingdong-Vögel kennen keinen Schmerz

Diese simplen Lösungen, die Macher und Stemmer unserer Nation gerne ratzfatz absondern – sagen die nicht enorm viel über deren Auffassung, wie man Sachverhalte mit dem angezeigten Ernst und der erforderlichen Zielstrebigkeit zu analysieren hat, respektive ihre Kompetenz und die der zuarbeitenden Stäbe, Arbeitsgruppen etc. aus? Verrät es nicht schrecklich viel über die Politik als solche? Ja, und vor allem, für was sie uns denn halten müssen, wenn sie der festen Überzeugung sind, so einen Bullshit erzählen zu können? Hm, wie wird es da wohl um die Qualität so manch anderen Lösungsansatzes bestellt sein?

Nein, keine Angst, ich mach ja nur Spaß, hahaha, die haben schon Recht: kein CSS - keine kleinen wahnsinnigen Jünglinge mehr. Und Eure Renten sind auch sicher, jajaja, aufwärts geht´ s, blühende Landschaften und so, muhahahaha, nicht doch, keiner von Euch muss seinen Lebensabend bitterarm im Rinnstein verbringen oder krepieren, weil die Operation sich für die letzten dreißig Lebensjahre nun wirklich nicht mehr lohnen würde, ehrlich nicht. Huch, apropos OP – sorry, ich habe leider noch einen Termin: meine
Dingdong-Vogel-Umwandlung ist endlich durch! Hey, und nicht vergessen: alles wird gut! Haha, der ist immer wieder klasse, ich kann gleich nicht mehr… So, ich bin weg!

Mittwoch, November 22, 2006

Von der Ungerechtigkeit grippaler Infekte

Ich mag ja meinen Hausarzt. Er ist wirklich ein gut aussehender, sehr ausgeglichener älterer Herr, der die niederschmetterndsten Diagnosen in ein sympathisches Hessisch zu kleiden vermag. Und wenn ich die Tatsache ausblende, dass sich mein Körper bei unseren Zusammenkünften stets in einem regelwidrigen Zustand befindet, dann würde ich behaupten, ich besuche ihn gerne.
Ich mag übrigens auch seine Sprechstundenhilfe. Grundsätzlich bin ich ja kein Freund von Small Talks, aber in diesem Falle mache ich immer gerne eine Ausnahme. Mit ihr hielt nämlich das rationale Balzen Einzug in mein Leben. Irgendwann habe ich einige Tage nach einem Termin, inzwischen genesen und wieder bei voller Charmeskraft, in der Praxis angerufen und vorgetragen, dass ich ja jetzt nicht schon wieder bis zur nächsten eitrigen Bronchitis warten könne, um sie nicht auf ein Date einzuladen. Daraufhin habe ich einen sehr warmherzigen Korb erhalten - und bin zwei Wochen später in die Hände einer schlechten Frau geraten. Aber das ist eine andere Geschichte.

Tja, ich war einen Infekt zu spät. Ich erwähnte ja bereits, Timing ist nicht das meine. Wie auch immer, das ist nun über 10 Jahre her und sie ist immer noch dort. Warmherzige Korbverteilerinnen sind zwar keine Exen im Sinne der geltenden Vorschriften, können sich aber in seltenen Fällen durchaus Anrecht auf das Exen-Hallo erwirken. So wie sie. Das Exen-Hallo ist nicht diese schnoddrige „Hi“. Nein, es ist ein gesetztes, ein bedächtiges „wie geht es dir?“; langsam und mit viel viel Bass, durchwirkt von einem friedensreichen Gemisch ehrlicher Freude, leichter Melancholie, und verblichener Geilheit. Es ist mein „live long and prosper“ für Ausgewählte.

Leider geht es jedes Mal in meinem Hustenstakkato unter. Das hat sie beileibe nicht verdient.

Dienstag, November 21, 2006

Quid Pro Quo

Stirnrunzelnd verharrte er vor den riesigen Stuhllehnennikolausmützen und verkniff sich ein Schmunzeln. Sein offizielles Gutfinden würde sie mit der Anschaffungserlaubnis für zwei weitere „alberne“ T-Shirts und einer Diskussion zur Nacht-und-Nebel-Abschiebung des singenden Fisches aus der Gästetoilette bezahlen.

Zwischendurcherkenntnis

Ich finde ja ungemein beruhigend, dass, so schön und unterhaltsam die ganze virtuelle Pillepalle auch sein mag, sie weder den charakteristischen Geruch eines nagelneuen Buches samt diesem verheißungsvollen Seitenknistern jemals ersetzen wird, noch den sportlichen Wettkampf, Auge in Auge, mit echten Menschen. Ich meine dieses prickelnde Zwei-gehen-rein-einer-geht-raus-Gefühl, das da noch in uns steckt; der Schweiß, das Keuchen, das Fluchen… Und mal ganz ehrlich, so ein Hass erfülltes „ja, da fick ich doch besser die Katz!“ auf der anderen Seite, das entfaltet seine herrlich befriedigende Wirkung doch nur im richtigen Leben - es sei denn natürlich, man wurde als Katze eines chronischen Verlierers geboren. Dann wohl eher nicht.

Sonntag, November 19, 2006

Schon mehr gelacht

Grasfresser

Genau genommen ist es ja nicht das Leiden an sich, das wirklich schlimm ist. Das eigentlich quälende ist der Eindruck, dass man damit alleine ist, während sich der Leid erzeugende Teil – und ich schenke der Psychologie und den verwandten Wissenschaften mit dem „Leidtreiber“ hiermit ein neues Wort (ja, so bin ich) - bester Laune erfreut.

"Fußball ist Leben", sag ich gerne und ich muss es wissen, denn da ist es genauso. War z. B. wie immer. Heute. Regen. Kein Sieg... Nein, nicht ganz wie immer, diesmal mit vier jungen Dingern aus der Zweiten respektive A-Jugend, die den Legionärsabschaum bestens ersetzt haben. Gute Jungs. Haben gelitten. Wie ich. Gute Jungs. Der Leidtreiber hat Gras gefressen. Ein gutes Leiden. Heute. Der kranke Mann hat ein wenig geröchelt und gezuckt. Vielleicht steht er sogar wieder auf. Am Ende.

Samstag, November 18, 2006

Realitätsverlustdementi

Die Behauptung, dass Spieler irgendwann den Bezug zur Realität verlieren - wenn sie denn jemand aufstellen mag - kann ich übrigens nur als infam bezeichnen. Ich für meinen Teil denke, während ich durch Butcher Bay spaziere, des Öfteren Dinge wie: „Ei, das wäre doch auch was für den Mario.“ Oder so.

Donnerstag, November 16, 2006

Ist nicht so...

Jedes Mal stehe ich danach erschöpft in ihrem Bad, werfe mir klares Wasser auf die glühenden Bäckchen, betrachte den verwuschelten, versabberten und verschwitzten Mann da im Spiegel und versuche probeweise ein lässig-unschuldiges „ich war wirklich beim Zahnarzt, Schatz!“ zu artikulieren.

Doch weh, angesichts des genießerisch tiefen Zugs, an dem sich die Lungenflügel nur wenige Minuten später erquicken, würde ich mich glatt selbst verurteilen.

Mittwoch, November 15, 2006

Unwort

Zwei Sätze habe ich mir übrigens in den letzten Jahren komplett abgewöhnt: „Mir geht’s prima/ dufte/ sensationell/ Sonne aus dem Arsch scheinend“ etc. und „jetzt kann es wirklich nicht mehr schlimmer kommen!“ Aktuelles Beispiel zu Punkt zwei - dass es also immer immer immer noch ein Stückchen tiefer, mieser und erbärmlicher geht:

Schienenersatzverkehr!

Dienstag, November 14, 2006

Wo sind eigentlich die Warnhinweise, die man wirklich benötigt?

Wäre es denn zuviel verlangt gewesen, auf die Packung irgend etwas zu drucken wie „Keinesfalls und niemals nie in kalten regnerischen Herbstnächten anwenden (nein, auch nicht als Kasselaner)!“

Oh mein Gott, es ist ja alles so sinnlos… Hilfe!

Montag, November 13, 2006

Formatd

Ich lass ja gerne einfach die Flimmerkiste laufen. Ist so ´ne Marotte - mag einfach diese Geräuschkulisse. Manchmal schaue ich aber doch verwirrt von der Zeitung hoch:

Einsamer alter Mensch sucht Anschluss zwecks künftigem Opi- / Omiseins? Wird bei zwei wildfremden (kinderreichen) Familien einquartiert? „Am Ende der Sendung fällt die Entscheidung [Anm.: Per Videobotschaft!]: Welche Familie bekommt den Seniorenzuwachs, den sie sich schon lange gewünscht hat?“

Okay, ich mag Musik, bei der das Blut dampfend aus den Boxen trieft, lache über kranke Filme und spiele schlimme Killerspiele. Ja, ich bin ein verkommenes nutzloses amoralisches Subjekt mit dem es, empirisch abgesichert, böse enden muss. Ist bekannt. Aber wie endet es dann erst mit Euch?

Samstag, November 11, 2006

Wir hatten ja nix, damals

Du weißt, du wirst alt, wenn staunende Kinderblicke deinen Lippen folgen, während du über jene Zeiten fabulierst, an denen Tankstellen bestenfalls Ein-Liter-Faxe-Dosen aber noch keine Nasenhaarschneider im Sortiment führten - um von dem Umstand, dass dir dieser Sachverhalt überhaupt auffällt, mal ganz zu schweigen…

[Nebenbei, dies ist der 11.11.2006 und, wie ich finde recht passend, Trainbuk-Post Nummer 400]

Freitag, November 10, 2006

Aufräumen!

Das Büro. „Jawoll“, sagt der gute Mann da, überwindet sich und spielt schnell HL 2 Episode One vom Stapel weg. Und hey, was soll ich sagen – das zählt sogar wirklich, weil, war fast so ärgerlich wie in echt Aufräumen. Einzig erwähnenswert ist folgendes Geständnis einer Bürgerin mitten im heftigsten Gefecht: „Manchmal träume ich von Käse!“ - „Du auch?", wollte ich noch rufen und „gib mir Deine Nummer!“, aber der sagt halt gar nix, der Hund, der elendige. Und schwups war´ s dann auch schon vorbei. Mit der albernen Episode. Eins. Ein Glück.
Soooo, und jetzt räume ich endlich auch Max Payne 2 auf. Eieiei, das war ja wirklich mal wieder bitter nötig...

Donnerstag, November 09, 2006

Ritual Noise

Zufällig über das aktuelle Covenant-Album gestolpert. Gefällt mit jedem Hören besser. Keine Angst, null Gekreische, mehr so elektronisch. Ein bisschen wie VNV Nation. Texte gibt´s hier, zum Reinschnuppern.

Vom Kind im Machiavellistenpelz

Pelzmütze schaute verschlafen von der Couch auf. Hihi, der große Mann wurde wieder mal geschimpft von Mami. Na ja, manchmal tat es ihm schon leid, dass er ihn so gängelte im Kampf um die Richtlinienkompetenz. Aber man durfte doch nicht zimperlich sein, wenn man sich bei einem Frauchen, das gerne mit Bohrmaschinen spielte und einem Heranwachsenden im Chillen-und-Checken-Alter durchsetzen wollte. Der große Mann wusste das ebenfalls. Und schließlich war Pelzmütze überzeugter Machiavellist. (freilich ärgerte er sich immer noch ein wenig darüber, dass er dem Redner den Kopf abbiss, bevor dieser ihm die genaue Bedeutung des Wortes erklären konnte).

Pelzmütze beschloss, sein Fresschen heute ohne Fisematenten zu verzehren und den großen Mann ausnahmsweise nicht zu nötigen, vor ihm niederzuknien, „hm, leckerlecker, hm“ zu brummen und den ganzen Brei drei Minuten mit dem Kaffeelöffelchen umzurühren. Auch wenn es ihm Recht geschah. Schließlich ärgerte er ihn immer mit der lärmenden Maschine. Allerdings nur, weil er sonst selbst wieder Mecker bekam, wie Pelzmütze gleichwohl zugeben musste. Nein, wahrscheinlich liebte er die schlimme Maschine genauso wenig wie er. Sei´ s drum, er war inzwischen sowieso ein wenig gelangweilt von dem Spielchen - er würde sich ein neues ausdenken. Morgen. Ja.

Die Tür fiel ins Schloss. Pelzmütze gähnte. Zeit für ein ausgedehntes Nickerchen. Hm, von oben kam ein vertrautes Sägegeräusch. Ach, es würde ja eigentlich niemand bemerken. Er streckte sich und schlich leise die Treppe hinauf. Dann kroch er flugs unter die Bettdecke und kuschelte sich in die Kniekehlen des großen Zweibeiners. Sie haben einfach so schöne lange Beine und man fühlt sich herrlich geborgen, dachte er noch, dann schlief er ein und träumte süße Träume.

Mittwoch, November 08, 2006

Diesmal ist es anders…

Ja. Man spürt, dass es nach all den Jahren zu Ende geht. Bereits 21 Spieltage vor Schluss ist das sonst unerschütterliche Umfeld in tiefe Resignation versunken. Nachher wird erneut eine Atmosphäre wie bei den Bundesjugendspielen herrschen. Die Zeit der bengalischen Feuer ist vorbei. Man hätte eine Stecknadel fallen hören, im letzten Heimspiel. Ab und an ein höhnisches Lachen im Rund, aber keine Pfiffe mehr. Wortlosigkeit bei den Verantwortlichen, Mitleid in der Presse - nur Mitleid, keine beißende Kritik. Die höchste Form der Bestrafung einer Mannschaft, die sich beharrlich weigert eine zu sein, die sich nicht wehrt.
Stimmt, die letzten Abstiege konnten immer verkraftet werden, aber man hörte im Fallen das Herz noch schlagen. Damals. Es pumpte wütend und im nächsten Jahr wieder kraftvoll. Hoffnung und die Liebe zum Club trieben es an. Jahr für Jahr. Diesmal hört man nichts.
Nein, diesmal ist es anders. Man sieht es in ihren Gesichtern. Sie glauben nicht mehr. Diesmal werden die Lichter für immer ausgehen. Das Anlegen des Trikots ist in diesen Tagen zu einer andächtigen, einer sakralen Handlung geworden - für Menschen wie uns.

Ist schon spät. Wir müssen los, dem kranken Mann, der uns so lange begleitet hat, die Hand halten. Wenigstens wir. Es ist scheißkalt und ich habe die Bundesjugendspiele immer abgrundtief gehasst. Ich war ein dickes Kind.

Hofmusikant

Ich bin ja schon lange ein glühender Verehrer von Danis Kunst. Daher will ich auch gnädig verzeihen, dass es ist nicht annähernd so unfassbar großartig ist wie sein Vorgänger oder gar das Meisterstück.
Seid unbesorgt, wenn ich König bin, dann schließ ich ihn natürlich weg. In einen Käfig, im Keller meines Palastes, wo er Musik nur für mich und meinen inneren Zirkel machen muss.

PS: Mein Tipp – solche Dinge selbstverständlich immer im Anzug erwerben. Je nach Tagesform die Vertragsabwicklung ggf. mit einem dezenten Kopfzucken oder Über-die-Lippen-Lecken unterstreichen.

Dampfmacher

Und wieder einmal frage ich mich, was eigentlich der Fußballgott (s. a. Old Trafford, 23.04.1997) so genau mit denen hier zu schaffen hat...

Dienstag, November 07, 2006

Verbrechen, up to date

Meine Fresse, was gibt es bloß für einen kranken Scheiß auf dieser Welt...

Montag, November 06, 2006

Flush

Sich beim Dermatologen die Zeit zu vertreiben, indem man heimlich rät von welchen Widerlichkeiten der Rest des Wartezimmerinhaltes wohl geplagt sein dürfte, spendet zwar freundliche Zerstreuung, verliert aber doch sehr an Amüsement sobald einem plötzlich bewusst wird, dass die anderen höchstwahrscheinlich das gleiche tun.

Job-Sharing, wie es mir gefiele

Morgens wäre ich ja gern Pförtner. Dann könnte ich Tölpel wie mich beobachten, die über meine schöne Zugangssperre fallen, weil sie vergessen ihre Karte richtig über den Kontakt zu ziehen. Das wäre prima, weil ich bereits am frühen Morgen mal herzhaft lachen dürfte. Nach 10 Uhr möchte ich aber bitte kein Pförtner mehr sein, sondern viel lieber z. B. im Vorstand der Bahn AG. Oder so. Dann könnte ich bestimmt auch den Rest des Tages gepflegt weiterlachen. Denke ich. Wir könnten doch einfach tauschen, so gegen 10 oder 11. Ginge das?

Sonntag, November 05, 2006

Ja, Du hast Füße!

Extraction Point macht grundsätzlich alles aus dem Hauptspiel richtig und auch falsch (stimmt, der Satz klingt doof, aber ich verdiene ja auch nicht mein Geld damit, Ihr alten Meckerzausel! Hm, gibt es das Wort Meckerzausel denn wirklich? Die Word-Hilfe streicht es nicht an. Ich bin verblüfft…). Dass die verehrten Designerinnen und Designer irgendwann gesagt haben, „komm, gib das Dingen jetzt ab, die ballergeilen kleinen Schnarchnasen merken eh nicht, wenn ein Raum wie der andere aussieht“, damit musste man ja bereits im Hauptspiel leben. Ist man in der Lage darüber hinweg zu sehen, dann sollte man das F.E.A.R.-Addon durchaus mögen.

O.k., es sei denn man erwartet eine spannend erzählte und schlüssige Story. Die existiert freilich mal gar nicht. Die Handlung knüpft an die Helikopterbruchlandung und Fettels Rachevisionen an. Fortan versucht man lebend aus den Trümmern zu entfleuchen um, na eben zum Titel spendenden Extraction Point zu gelangen, wo die Chose dann auch endet. Ich gebe gerne zu, dass ich immer noch keine Ahnung habe, was warum in der Zwischenzeit da so genau passiert. Sagt´s mir halt, warum Norton die Qualle Mapes irgendwann aus dem Nichts auftaucht und hastig in selbiges wieder verschwindet. Die Frage, wie Genevieves Schoßhündchen den ersten Teil überlebt haben will, darf man sich sowieso nicht stellen. Und auch das Erscheinen eines neuen, sehr hartnäckigen Gegnertyps überrascht, zumal sich mir dessen Rolle nicht wirklich erschließen mag. Ebensowenig, dass Mama eine Kompanie Replika, die mir ihr anderer Sohnemann zum Ausknipsen auf den speckigen Hals schickt, fröhlich pfeifend masakriert, um mich mit den Worten „you´re safe now“ sicher durch den U-Bahn-Schacht zu geleiten; japp, das Geheimnis nimmt sie mit ins Grab - Verzeihung Mum - es bleibt eben ihr Geheimnis und bestenfalls Auslöser jenseitigen Familienknatsches. Aber sei´ s drum, habe ich im Hauptspiel Effekte und Gegner relativ (na ja, ich schneide jetzt ein bisschen auf) entspannt überstanden, wurde nun beides um eine Stufe hochgefahren. Die Scharmützel sind zwar noch innerhalb der Fairnessgrenze, aber von Beginn an knüppelhart, da die Fettelkämpfer in hoher Zahl und später schwer gepanzert auftauchen; wobei sie, man erinnert sich, für geistlose Klone eine ungeheure Intelligenz an den Tag legen. Sie haben nichts davon verloren. Glücklicherweise. Man sollte seinen Weg fürs Erste jedenfalls bei normalem Schwierigkeitsgrad suchen.

Nein, Extraction Point ist nicht sehr logisch, dafür aber düster, will sagen: richtig düster! Die vorherrschende Wand-, Boden- und Deckenfarbe der halbdunklen Räume und Tunnel ist mit zunehmender Spieldauer schlicht rot, Effekte gibt es zuhauf und im Hospital, insbesondere in der langen spielbaren Vision gegen Ende stand mir aufgrund des genialen Gemisches von Sound und Grafik tatsächlich der Angstschweiß auf der Stirn. Insgesamt erhöht sich die Beklemmung schon alleine dadurch, dass man die meiste Zeit keine Kommunikationspartner findet, die man nicht sofort erschießen muss.

Ah ja, ein paar Kleinigkeiten wurden geändert. Minigun und Lasergewehr sind bekanntlich neu im Sortiment, tauchen aber leider selten auf. Daher: Sich einfach den kurzzeitigen Spaß gönnen, eine U-Bahn-Station (oder so) in Zeitlupe nach allen Regeln der Kunst zu zerlegen, sich an den Partikeleffekten der platzenden Fliesen etc. erfreuen und dann mit dem guten alten Penetrator weiterschlappen. Da weiß man, was man hat. Und der Gegner auch. Die Munitionsverteilung von Plasmagun und Sniper hat sich im Vergleich zum Hauptspiel übrigens umgekehrt. Insofern kann man die ASP unbesorgt das ganze Spiel über mitschleifen. Und Raketenwerfer liegen clevererweise dort, wo gleich ein Mech um die Ecke kommen wird. Da aufheben, Mech erledigen und gut is´.
Mobile Selbstschussanlagen sind ebenfalls neu und hilfreich, aber rar, Sparsamkeit ist hier also angesagt. Eine weitere Neuheit ist die zertrümmerbare Kiste, die oft feine Leckereien für den schweigsamen Helden bereithält. Nicht sehr innovativ, aber einem geschenkten Gaul… Ah ja, Maul: Eisern schweigsam, der Gute, in der Tat. Von Galanterie allerdings weit entfernt - artig stumm zu bleiben, meine ich - wenn die wackere Kollegin resigniert ins Mikro seufzt und zwischen den Zeilen ankündigt, dass sie sich bald aus Angst ihre Pistole in den Mund steckt, weil man ja nix von sich hören lässt. Wie auch immer, man mag es beklagen, aber es ist ja sowieso keine Zeit für Sex, wenn man knöcheltief in Bruders Klone Blut steht. Apropos - jede Türe brav mit der rechten Hand aufmachen müssen? Da fehlte doch eigentlich nur noch das Anklopfen und Richten des Seitenscheitels mit Kamm und Spucke vor dem Eintreten. Schwamm drüber, man darf jetzt die Türen mit dem Gewehrkolben aufdonnern. Recht so!

Nebenbei, einen Bug des Hauptprogramms hat man offensichtlich noch gar nicht erkannt. Oder man hat es, aber dummerweise die Raumdesigner mit der Abhilfe beauftragt, wo die Angelegenheit mit dem Zettel „Büros bitte nicht alle, alle, alle gleich machen!“ im Schredder verschwunden ist: Nach wie vor bekommt man erheblich weniger Ergänzungsmunition, wenn man eine Waffe bereits im Inventar hat. Also, immer schön die vorhandene Knarre erst wegwerfen, dann die neue aufheben und danach erst wieder die alte. Sonst verschenkt man wertvolle Mun, dass einem das Herz blutet. Muss ja nicht sein. Schließlich gibt es bereits genug andere Spender.

Fazit? Also, ich saß gestern bis 5 Uhr morgens davor, in vollem Bewusstsein mir damit ordentlich ehelichen Mecker einzuhandeln und dem Kokserverdacht erneut Nahrung zu geben. Ich nehme also an, ich hatte so richtig viel Spaß! Ach ja, und Füße! Ich hatte Füße. Huch, ein Punkt für die Logik. Nachträglich.

PS: Wer jetzt meint mich belehren zu müssen, etwa derart: „Füße gab es aber vorher schon, ällerbätsch!“, dem/ der sei hiermit erwidert: Eine dolle Story auch, Klugscheißerchen!

Freitag, November 03, 2006

Ambivalenz

Irgendwie gelogen und doch wahr.

Sicher ist jedenfalls, dass in naher Zukunft jemand mit angehobenen Augenbrauen aus dem Wäschekeller kommen wird.

Klage des Reduzierten

"Aspirin, bitte. Die kleine Packung." - "Sie riechen übrigens gut." - "Danke…"

Sackzement, ich bin tatsächlich nur ein bloßes Nasalobjekt für Euch. Aber Montag komme ich zurück und dann beginne ich das Verkaufsgespräch mit „sie haben übrigens gute Titten.“ Wir können auch anders!

Gleichklang, fast

Als der Bossmob, ich entspannte gerade ein wenig bei nordischer Balladenbelauschung, mit Fon am Ohr an meiner Tür vorbeihuschte und dabei neben dem absätzlichen Geklacker auch ein vernehmliches „Hasta la vista!“ im Flur erschallen ließ - während die süße Johansson im CD-Knecht sanft „o death, come near me“ trällerte - da sahen sich meine Gesichtsmuskeln glatt genötigt ihr ein anerkennendes kleines Lächeln zu spendieren. Gut, dass sie es nicht registriert hat, weil, das mache ich ja bekanntlich nicht so gerne.

Donnerstag, November 02, 2006

Gehessisch

Während in den faulen Teilen der Föderation rotgeäderte Wangen in die Kissen gedrückt werden, verbringt der stolze Südprovinzler seine Zeit lieber wissbegierig in Seminaren und trainiert ganz nebenbei die Fähigkeit eine menschliche Stirn gegen die Anziehungskraft der Tischplatte zu immunisieren. Freilich packen seine Hände nach der Mittagspause in regelmäßigen Abständen das Hessenbäuchlein und machen eine rhythmische Auf-und-ab-Bewegung, die in Kombination mit der lautlosen Hauptsach-gut-gess-Lippenformung bei dem saarländischen Kollegen, der sich wochentags in fremdem Bundesland verdingen muss, für eine eindrucksvolle, den kleinen Spaßvogel heiter stimmende, Gesichtszerknitterung sorgt.