Trainbuk

Sonntag, April 30, 2006

Von der artgerechten Falterhaltung

„In Amerika wird der deutsche Falter niemals glücklich sein, da der Amerikaner grundsätzlich ein sogenannter Knüller ist. Folglich besitzt sein Material auch eine völlig andere Konsistenz.“

Stellte der beim Zappen entdeckte Toilettenpapierexperte gerade fest.

Hasenrache

Selbst das Fleisch dieser Kreatur ist für uns gefährlich. Zumindest für ungeübte Filetierkräfte. Tiefe Schnittwunde im Einsatz an einem scharfkantigen Schokoladenohrenstück zugezogen.

Der Doc sagt, ich komme durch.

Gaby Baginsky nackt

…will ja wahrscheinlich gar keiner sehen. Gut, dann gibt’s hier auch nur einen Textauszug. Das da nämlich eben vom Autoradio reingedrückt bekommen:

Beim ersten Glas
da sagte er: "Cherie".
Beim zweiten küsste er mich so wie nie.
Beim dritten dann
wie dumm
fiel mein Casanova um
und Schuld daran war ganz allein der Rum.

Barbados
der Rum von Barbados
du trinkst ihn ahnungslos
schon ist der Teufel los.
Oh-oh-oh Barbados…


Jawohl, Frau Baginsky, sehr gut erkannt: Vom Verzweiflungsbalzen zur Alkoholvergiftung ists – in Abhängigkeit von der schön zu saufenden Frau – oft nur ein Katzensprung. Vielleicht wird es ja irgendwann einmal gewürdigt, was wir Männer schon alles für euch geleistet haben.

Und jetzt mach bitte, dass es wieder aus meinem Kopf geht - damit wär ich fürs erste zufrieden. Danke vorab
.

Freitag, April 28, 2006

Woran Präsidenten sterben

Ei guude Mullah, haste dei nei Faddwa weesche de Kiggerei schunn ferddisch?
Ahjo. Awwer herma uff – en gelehrder Fundamendalisd sei, des is ja heid nemehr so oifach wie frier, glaab mers nur.
Noo, warimm? Was sachd dann de Scheff dezu?
Ei, dem bassds nedd! Stell der ma vor, die Weiwer solle aach unsern Fußball gugge derfe. Unn ned, wie isch in de Fadwa geschriewe habb, e eischen Schdadion krieje.
Awwer des is doch „haram“, oder nedd? Naggische Männerbou agugge, im gleische Schdadion wie mir? Des derfe die doch gar nedd! Des is doch sadaanisch, sowas!
Ahjo, isch waases, awwer - er is hald de Scheff, gell.
Dabei iss der do sunsd so e hardde sau!? Der hadd en Dubbe, der Hanjer, der dabbische, der bleede!
Isch saach der jo, deer geheert moines Erachdens gejaacht, dasser die Schlabbe verlierd!
Kerle, Kerle, der iss werglisch nedd sauwer!
Ei, der hadden nasse Huud uff! Unn iwwerall laafe dem sei Revoluzionswäschder rum. Die Ziejeiner gehma aach uff die Gereesde!
Horsche mol, isch ruf de Busch aa! Dann is Sense mid denne Fissemadende. Der bringden um die Egg! Mir Fundamendalisde misse doch am End zammehalde.
Der eelende Dreggsäckel!
Der babbische Saukribbel!

Mullah, geh heer, du sollsd nochemo nei zum Scheff! Awwer zaggisch! - Jooo, ich kumm glei!

Der iss ferschderlisch. Jetz werdder misch werrer aagreische, der aale lumbbesagg!
Allah, ich mach mich dann emol. Unn Bub - immer schee logger bleiwe im Schridd. Mach der kei Soije. Des leeft.
Allah guuud.

Der kleine Hasardeur

Und? Was tut mein Schatz* heute Schönes? Ich meine, während ich mich schäbig verkaufen muss, um ihr all das bieten zu können. – Bisschen putzen. – Aha. Gut, gut. - Einkaufen musst aber du. Morgen. – Oh! – Was, „oh“? – Nichts. – Willst du mir etwa ein schlechtes Gewissen machen? – Nicht doch, nein. – Ich putz ja schließlich heute. – Kein Problem. Ich mach das schon. Morgen. - Aber? – Na ja, etwas enttäuscht bin ich ja jetzt schon. – Raaaah! - KlickChrrrrhihihihi. - RingringJaaa, bitte? – Also, jetzt hörma gut zu...
_
*Platzhalter für den ganz tollen, sehr liebevollen Kosenamen

Fehlende Steuerungsinformation

„Der Zug endet hier. Bitte links aussteigen. Weiterreisende können... blah... Anschluss... schönen Tag und...“

Sackzement, das wissen wir doch alles - stecks dir an den lustigen Zugbegleiterinnenhut! Ich bin schließlich jeden verdammten Tag mit diesem Seelenverkäufer unterwegs. Ein fürsorgliches „Bitte vergessen Sie nicht Ihre prächtige Morgenerektion vor Verlassen des Sitzplatzes angemessen zu bedecken“ nach der Zugschläfchenbeendigung würde mir persönlich vollkommen genügen.

Donnerstag, April 27, 2006

Hm, was ist eigentlich das Antonym von Euphemismus?

Und warum kleidet man zuweilen eine ganz großartige Mitteilung wie die folgende in solch hässliches Wortgewand: "Zur Klarstellung: Hier aktuell kein ToDo für Sie!"

Aufhörus, Spackus!

„Die gibt’s ja überhaupt nicht in echt, die Ein-Euro-Jobber“, meckert wieder mal sofort meine Klugscheisserchen-Fraktion. Das da aber schon. Ganz in echt.


Bitte, die sollen damit aufhören!

Shoeter

Er: Paladüüüüpieeep...scanning...piep...piep...piep...piep...target locked...DIESE! Trendy! Bezahlbar! Stuhl! Schuhlöffel! Passen! Gekauft! Mission complete! Aufsitzen!
Sie: Nenee, halt mal, ich möcht nämlich auch noch zwei Paar.
Er: Ja, da helf ich doch gerne. Hey, die hier sehen scharf aus.
Sie: Schon. Aber nein, ich brauch eigentlich was Blaues.
Er: Macht doch nix - du wolltest ja eh zwei Paar kaufen.
Sie: E-r-s-t brauche ich mal Ersatz für meine flachen blauen Lieblingsschuhe. Die geben langsam den Geist auf. Danach sehen wir weiter.
Er: Gut, gut. Schau mal, die da sind ganz dufte flachblau.
Sie: O.k., gib!
Er: Hey, das war ein verdammter Scherz. Die sind potthässlich!
Sie: Aber blau. Gib her!
Er: Stöhn. Himmel!
Sie: Hm, die sind hässlich.
Er: Ach guck.
Sie: Du machst vielleicht immer ein Gesicht. Ich geh nie wieder mit dir einkaufen.
Er: Stelle fest, wir sind uns einig: Sie sind hässlich.
Sie: Jaja, du willst doch eh immer nur, dass ich mir Bettstiefel kaufe!
Er: Auch wenn ich es soeben gar nicht ausdrücklich erwähnte – im Prinzip stimmt das, ja. Nichtsdestotrotz waren diese – hässlich.
Sie: Schwein!
Er: Brummel...Da, die weißen. Flach und sportlich. Sind genehmigt. Nimm!
Sie: Ja, die sind schön, aber eben nur weiß.
Er: Wie, „nur weiß“? Das ist doch kein Argument.
Sie: Ich habe keine b-l-a-u-e-n mehr.
Er: Pattes Frau hat ihr Auto übrigens nur gekauft, weil ihr die Fußmatten darin so toll gefallen haben.
Sie: Was meinst du denn jetzt damit schon wieder?
Er: Nüschts. Fiel mir einfach so ein.
Sie: Grmpf. Die braunen da vielleicht?
Er: Ah ja, für den nächsten Elternabend? Darf ich noch ein paar Ringelsöckchen dazu packen, gnä´ Frau?
Sie: Du bist ja so gemein!
Er: Die alten Eulen da tragen auch immer solche Schuhe.
Sie: So, jetzt bin ich also auch noch eine alte Eule?
Er: Keineswegs, du sollst nur nicht rumlaufen wie eine.
Sie: Ich hätte dich Mistkerl niemals heiraten sollen!
Er: Das können wir ja gerne ändern, wenn du meinen Hausstand wieder herschaffst, der im Keller deponiert war und den du nach und nach heimlich entsorgt hast!
Sie: Was ich mir wieder sagen lassen muss. Du kannst mich mal...
Er: Ha! Immer zweimal mehr wie du!

Man sieht eine Uhr. Der Zeiger schiebt sich im Zeitraffer von 12.20 auf 13.30 Uhr.

Er: Also, ich zeig dir jetzt noch drei Paare zur Güte. Keins davon ist blau, ansonsten passen sie in dein Anforderungsprofil. So.
Sie: Hmjaaa, gut. Nein. Nein, wir gehen. Die haben hier nix für mich. Komm, heimwärts!
Er: Jawoll, mein F...
Sie: Schweig!

In der Fahrgastzelle des Familien-Kfz.

Er: Ich wollte nur am Rande erwähnen, dass du letztens auch ein paar neue schwarze gesucht hast.
Sie: Oh, stimmt, Liebster. Ja, ein paar schöne schwarze Hochhackige könnt ich mal wieder gebrauchen. Und ein paar schicke offene. Weißt du, wie die mit dem transparenten Absatz, die dir so gefallen. Für den Sommer...

Kameraschwenk. Vor der Türe des Schuhfachgeschäftes wartet die Mutter der kinderreichen Familie mit ihrem Letztgeborenen geduldig auf den Familienrest, welcher derweil die seit längerem andauernde hitzige Diskussion über die, das Angebot „Kaufen sie drei, dann ist das billigste Paar frei“ am kundenfreundlichsten umzusetzen vermögende Schuhpaketkombination mit den Angestellten zum Ende bringen soll. Sie beginnt anklagend in Richtung Hauptstraße zu schauen, als die Stirne eines ihr unbekannten Fahrers auf dem Hupbetätigungsknopf seines Lenkrades aufschlägt, dort offenbar verbleibt und damit ein ohrenbetäubendes Krähen aus den Tiefen des Kinderwagens hervorlockt.

Dienstag, April 25, 2006

Burgfrieden

So ein Tag, an dem die 10 Minuten Fußweg unter freiem Himmel vom Zug nach Hause ausreichen, um alles Dunkle in dir zu tilgen und dich für einen Moment mit Gott im Reinen sein zu lassen - so einer ist heute. Ohne besonderen Grund. Einfach nur, weil die Luft so sehr nach Leben riecht. Ich vermute, es ist die Sucht nach solchen Augenblicken, die einen immer weitermarschieren lässt. Nein, ich bin mir sicher.

Nun auch in der Werbebranche: Ein-Euro-Jobber

Nicht nur, dass einem der Reklamestiefel mit dem Slogan


am frühen Montagmorgen so ganz ohne Vorwarnung in die faltigen Gesichtszüge tritt (das Wortfragment „Ga“ endet übrigens auf „lacticus“) - nein, man wartet auch noch eine geschlagene Stunde vergebens auf die Löwen, an welche der verantwortliche Textverbrecher zum Zwecke der Plebsbelustigung eigentlich verfüttert werden sollte, und kommt verspätet zur Arbeit.

Montag, April 24, 2006

Kaputt in Hollywood

Was haben Apple, Kal-el, Moxie Crimefighter, Audio Science Clayton und Pilot Inspektor gemeinsam?
Yep, genau, sie sind allesamt Sprösslinge (schwer bestimmbaren Geschlechtes) von großen Hollywood-Nummern und solchen, die es so gerne sein möchten. Normale Namen gälten inzwischen als "intellektuelle Kapitulation". Sagt eine Star-Psychologin aus Beverly Hills.

Sie selbst wird ihre/ n eigene/ n Tochter/ Sohn (Honey-Bunny-Louisa-Luna-Blow-Job-Soleil-Marvel-Comic??) sicherlich zur/ zum renommiertesten Kinderpsychologin/ en Amerikas trimmen. Mit Lizenz zum Gelddrucken. Sag ich.

Sonntag, April 23, 2006

Das unterschreib ich mal

Samstag, April 22, 2006

Zukunftsmodell II

Eugen polierte das kleine Päckchen mit der Ballonseide seiner Hose, bevor er es ihr unter die Nase hielt. „Schau Gerda, abgepackte Kontaktlinsen!“, rief er freudig erregt. „Oh, vielleicht gibt’s ja dann irgendwann auch Zähne für kleines Geld hier. Die Albrecht-Brüder lassen uns niemals im Stich, nicht wahr?“ - „Das sind gute Jungs“, brummte Eugen, „gute Jungs“, und tat zur Feier des Tages noch einen Kornmeister extra mit dabei.

Freitag, April 21, 2006

Humiliation

Argh! Auf den Index mit diesem Schmutz! Wo ist denn bitte eure ach so tolle Prüfstelle, wenn sie wirklich gebraucht wird? Die spielen wohl immer noch an sich herum, weil sie das Doom-Addon gekippt haben, hä? Schon mal bemerkt, dass "Risiko" unschuldige Kinderherzen bereits in frühen Jahren zu rücksichtsloser Grausamkeit verleitet? Ne? War mir klar! Da spielt man mit den Blagen und als Belohnung: Eine Stunde Siechtum auf dem Brett. Irgendwann im Spiel hat man nämlich die Gewissheit der besiegelten Niederlage; dass die Schlacht schon verloren ist, die Mission unerfüllt bleiben wird; nur noch eine Frage der Zeit, bis man einpacken kann. Aber nein, ganz langsam wird man Stück für Stück vom Feld gedrängt, hangelt sich mit seinen drei Mindesteinheiten von Runde zu Runde bis du endlich, endlich ca. 139 - minutenlang vor dir genüsslich und fein säuberlich in Reih und Glied gestellten - gegnerischen Einheiten ins Auge und damit der Erlösung entgegen blickst. Nebenbei, eine Truppenstärke, die in dieser Zahl überhaupt nicht nötig ist, da man sowieso kein verficktes Glück mit diesen Dreckswürfeln HAAAAT! Beim späteren Blick in die Missionskarte wird zudem festgestellt, er hätte das dünn besetzte Afrika schon längst erobern und ein Ende machen müssen. Hat er aber nicht.

Pädagogischer Mumpitz! Morgen hockst du dich gefälligst wieder vor die Glotze, wie andere Kinder auch. Warum haben die Kerlchen überhaupt immer so lange Ferien?! Damit die Lehrer wieder eine ruhige Kugel auf Cran Canaria schieben können, oder was? Ich sach dir, Junge, ab jetzt werden auch wieder Vokabeln gepaukt und dann gehts um 9 ins Bett! Das mit der Rumgammelei den ganzen Tag, das hört mir hier sowieso auf...

Donnerstag, April 20, 2006

Brummiger Konsens

Da guckte T. aber mächtig grimmig, als der Herr CDU-Abgeordnete euphorisch konstatierte, die Hauptschule sei ja wohl nämlich gar „kein Auslaufmodell, sondern ein Zukunftsmodell“, gehöre folglich gestärkt statt abgeschafft, und brummelte ihn an: „Ihr sollt mir nicht immer alles nachplappern!“

Mittwoch, April 19, 2006

Pingu Style

Wurde mit der Aufforderung „Machst mir aber bitte noch schnell den Pinguin, bevor du gehst!“ geweckt. Schlaftrunken, „Klar Babe, mit Freuden!“, geantwortet. Ins Bad geschlurft. Fieberhaftes Grübeln. Friederich hilf, wie zum Henker sah das denn gleich nochmal aus - ihr "den Pinguin machen"? Ist das letzte Mal denn tatsächlich schon wieder so lange her? Verdammt! Argh, erinnere dich, alter Mann! - „Kocht das Wasser schon?“ - Wasser? Kochend? Öhm...


„Na klar Babe, klar...“

Dienstag, April 18, 2006

Nochmaaal!

Zeitgenössische Humanoide dieser Beschaffenheit [->Toons ->S#1] dürften es wohl gewesen sein, welche de Chamfort zu seiner Aussage bewegten, nehme ich mal an.

Hm, vielleicht doch zur Sicherheit einen zweiten Versuch starten?

Spruch des Tages

Das Einzige, das Gott davon abhält, eine zweite Sintflut zu schicken, ist die Tatsache, dass die erste nutzlos war.

Sébastien Roch de Chamfort

Damn! Der Knabe hat also nicht nur einen boshaften Humor, nein, er ist offenkundig auch noch sehr klug. Huh, das ist schlecht, gaaanz schlecht...

Sonntag, April 16, 2006

Hasenleid III

Heute Nacht hat er wieder 4 Arbeiter geholt. Wir müssen ihn fangen!
Ja, Bwana.


BWANA! BWANA!


Mein Gewehr, Lisimba, schnell!

Bitte um Nachsicht

Ei, warum sagt denn keiner was? Ich mecker hier wieder die ganze Zeit rum und habe dabei glatt die guten Manieren vergessen: Also, allen Lesern ein frohes und gesegnetes Osterfest! Sagt man doch so, oder?!


Was vom Leben übrig blieb

„…Er hatte doch nichts vom Leben!“ – „Jaja.“ – „Was hatter denn gehabt? Nicht geraucht, nicht getrunken.“ – „Hmhm.“ – „Nur die BILD-Zeitung, die hat er sich gegönnt!“ – Tja…“

Österliche Familienzusammenkünfte haben bestimmt ihren eigenen Charme. Vermute ich mal.

Werbung, wirre

Oh schön, noch jemand mit einem Faible für Verstörendes.
Aber es als Werbemensch ausleben?
Na, ich weiß nicht...


[Anm.: Vorsicht, die Musik macht süchtig!]

Samstag, April 15, 2006

Am Sitzast gesägt

Habs nicht übers Herz gebracht: Die eigene Memo missachtend ein schönes Ostergeschenk besorgt. Die Konsequenzen werde ich natürlich tragen müssen.

Nein, ich zwinkere nicht; das ist nur ein nervöses Zucken

Chelsea wird es also sein. Verständnis hier. In der Vita eines Weltklassespielers muss auch ein großer ausländischer Club vertreten sein. Sagt man.

Einer, der im gleichen Atemzug mit Religionen wie Real, Juve, Liverpool, Barca, Milan und ManU zu nennen ist. Das ist sehr wichtig. Geld spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Sagt man.

Fiktiver Dialog vor der Entscheidung

Wieviel ist es diesmal?
12 Millionen, Herr Minister.
Wir lassen uns nicht erpressen!
Natürlich nicht, Herr Minister.
Aber zahlen müssen wir trotzdem.
Wenn Sie das sagen.
Sie sind anderer Meinung?
Wir bezahlen die Waffen unserer Feinde. Wir verlängern den Krieg - und seine Gräuel. Und wir liefern ihnen unentwegt den Grund, es wieder zu tun.
Ihr Vorschlag?
Ein Exempel: Wir verwandeln das gesamte Areal in ein Flammenmeer.
Sie wären in der Lage unsere eigenen Männer zu töten?
Ich wäre in der Lage auf lange Sicht die tausendfache Zahl durch diese Maßnahme zu retten.
Was für ein amoralischer Mensch Sie doch sind.
Ich bin nur kein Politiker, Herr Minister. Das ist mein Vorteil.

Freitag, April 14, 2006

Hasenleid II


Schrei ruhig.
Niemand wird dich hören...








Status

Wetter: stürmisch
Bude: sturmfrei

Mittwoch, April 12, 2006

Betr.: Die wahren Fragen des Lebens


Powered by Fabian!












(Quelle: EMP)

Taubenfreundin, auf Reisen

"Was machen Sie denn da?" - "Die süßen Täubchen füttern!" - "Ihnen ist schon bewusst, dass Sie eigentlich nur Seuchenvögel und Ratten ernähren?" - [verlegen] "Huch! Nein, weil, wissen Sie, ich bin ja eigentlich gar nicht von hier..."

Gedanke

…beim Betrachten der eifrigen Fellatrix: „Die Gelegenheit beim Schopfe packen“ ist doch wirklich ein erstaunlich vielseitiges Bild.

Der Psychoflüsterer

Eine der merkwürdigsten Seiten des Menschen war für mich schon immer sein unerklärlicher Drang seelische Dunkelheit mit musikalischer zu unterlegen. Ausgesprochen kontraproduktiv auf der Suche nach dem Licht am Ende des Tunnels, will man meinen. Doch reizvoll war es immer - jenem Zwang gleich, mit seiner Zunge an wundem Zahnfleisch herumzuspielen.
Auch meine Liebe zu verstörender Musik ist nie vergangen. Heute ein besonders schönes Album im Regal gefunden. Von der recht unbekannten Band „Janus“, die ich vor Jahren irgendwo als Vorgruppe erleben durfte: Man stellte sich mir sofort mit dem Brecher des „Vater“-Albums vor und ich meine mich zu erinnern, den Frontmann bei seiner Darbietung von „Der Flüsterer im Dunkeln“ nur morsch angestarrt und das Weizenglas in den Patschehändchen schlicht vergessen zu haben. Groß. Intensiv. Traumatisch. Nie erreicht und imho die ewige Numero uno des gesamten Genres.

Krönung und gleichzeitig auch Fluch des bandlichen Schaffens: denn keiner der anderen Titel erreicht den Flüsterer nur annähernd, was in einigen Fällen zu unangebrachter Enttäuschung führen wird. Aber auch das ist natürlich nur meine unmaßgebliche Meinung.

Montag, April 10, 2006

Mich kriegt ihr nicht!

"...und hach, er ist ja schon irgendwie toll, aber nein - nein, einfach zu lieb. Schau, ich wollte Sonntagmorgen eine Banane zum Frühstück, da ist er weggefahren und hat mir irgendwo tatsächlich eine besorgt. Nee, das wird nix mit uns. Ich weiß auch nicht, ein Mann sollte schon irgendwie ein Schwein sein..."

Löst doch immer wieder einen solidarischen Phantomschmerz in mir aus (Memo an mich: Ostergeschenk für Frau ist zu vergessen!).

Lächeln erbeutet

"...und überhaupt, du hast da noch Dreck in den Mundwinkeln!" - "Na und? Ich hab dich wegen deiner schmutzigen Mundwinkelchen sogar geheiratet..."

Sonntag, April 09, 2006

Von Bord

Es ist so eine Sache mit den neuen Kapitänen auf der Brücke - den Kehrbesen, die endlich wieder richtig kehren sollen, den alten Zöpfen, die es für das gemeinsame Ziel abzuschneiden gilt und den Köpfen, die dafür zu rollen haben. Oh ja, manchmal ist es notwendig, dass der Käptn unerbittlich ist und ein paar Nichtsnutze kielholen lässt. Freunde macht er sich damit freilich nie. Doch ist er hart, aber gerecht, wird er sich Achtung und Respekt erwerben.
Zuweilen muss man aber den Eindruck gewinnen, dass der Käptn vielleicht gar kein weiser, vorausschauender Lotse ist, sondern nur einer, der die Macht, welche ihm gegeben wurde, etwas zu ausgiebig genießt. Dass, wenn es zwei gleich gute Alternativen gäbe, er immer jene wählte, die besonders viel Aufsehen erregen, die besonders schmerzen, die besonders demütigen wird. Dass alles gerammt wird - um des Rammens willen. Ohne Kompromisse, ohne Diplomatie, ohne Rücksicht, ohne Menschlichkeit, ohne Anstand.

Das Dilemma ist: Ja, er soll die Mission erfolgreich erfüllen. Für uns. Für mich. Aber was, wenn man den Kapitän verachtet, der dafür auserkoren wurde? Wenn man überzeugt ist, dass sich hinter dem Grinsegesicht nur ein kalter verdorbener Mensch verbirgt? Wäre sein Sieg nicht Eingeständnis, dass es in dem Spiel keine Werte mehr gibt? Dass der Erfolg alles rechtfertigt am Ende? Dass die Fairness, die in Werbespots eingefordert wird, tatsächlich bedeutungslos geworden ist? Wäre der Jubel der Massen nicht nur eine weitere soziale Bankrotterklärung? Könnte ich das Spiel noch lieben?

Nein, ich gönne dir den Sieg nicht. Und uns wünsche ich ihn nicht. Ich ersehne die Niederlage, damit die Ordnung wieder hergestellt wird. Und dann schwimm besser ans andere Ufer des großen Sees – dahin, wo du hergekommen bist. Denn an unserem werden die Wölfe in Massen stehen. Keine Angst, der Sieg wird errungen werden. Irgendwann. An einem anderen Ort. Zu einer besseren Zeit. Mit einem besseren Kapitän.

Ich geh jetzt von Bord, und du, du geh unter mit dem ollen Kahn!

Samstag, April 08, 2006

Animiert und irritiert

O.k., man geht also ins Kino um sich den mit bereits anderenorts zugegebener Freude anzuschauen, weil ja schließlich auch das Kind im Manne ab und zu sein Recht einfordert. Der andere Teil freut sich jedoch wie immer auf die Vorschau - auf was Lustiges, Blutiges, Spannendes und Erotisches.
Ausladend beworben wird dann allerdings der, dieser, jener, gefolgt von dem und zu guter Letzt diesem und man bekommt nach Filmende die quälendene Frage nicht mehr aus dem Schädel, was zur Hölle die einem damit eigentlich sagen wollen!

Hasenleid

Endzeitfilme

Film 1: Ice Age 2. Besonders nach Arschlochkartenwoche wärmstens zu empfehlen. Sehr gelacht!

Film 2: Abendverbringung mit einem Sack voll Mitarbeitern der Sozialverwaltung, deren düsterer Erfahrungsschatz in dem Fazit "Genau genommen pflanzen sich in diesem Land nur noch die Dummen fort!" endet und das achtbare Ergebnis von Film 1 leider zunichte macht.

Donnerstag, April 06, 2006

Lustiges "Fist", gefolgt vom Gedanken zur Rückkehr in den Schoß der Kirche

Lustlosigkeit versus Terminarbeit. Heute. Glanzlos, aber gekonnt ums Fristversäumnis herum gekurvt. Mit ein wenig Stolz darauf verweisen wollend, in der Einleitung versehentlich „fistgemäß“ gepinselt. Gelesen und gelacht, sehr ernsthaft überlegt, es dabei zu belassen und zu gucken, ob die Teppichbodenabteilung es vor Unterschrift bemerkt. Wer weiß, vielleicht hätten sie ja ihren Spaß und dächten das Gleiche dabei. Sind ja auch nur Menschen. Irgendwie. Und überhaupt, wenn Gott gewollt hätte, dass ich das korrekt schreibe, hätte er es schließlich auch veranlasst. Fistgemäß. Hohoho.

Plötzliche Erinnerung, dass ich mir ja eigentlich strack vorgenommen hatte Atheist zu sein, macht die diebische kleine Freude rasch kaputt. Verantwortung bleibt also doch an mir hängen. Wie immer. Wort daher mürrisch geändert.
Schade eigentlich. Vielleicht sollte ich das mit dem Atheist-Sein noch mal überdenken. Es erscheint mir doch recht unlustig.

Dienstag, April 04, 2006

Spontane Frühlingsgefühle beim Anblick einer Pommesbude


Also, irgendwas liegt heute tatsächlich in der Luft... Huh...

SCHAAAAAAHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAATZ?

Sandkastenliebe

Ist das denn nicht herrlich, da trifft man rein zufällig und völlig überraschend seine alte Liebe im Supermarkt wieder! Was hatten wir damals einen Spaß, wir drei! Hach, wie lange ist das jetzt her? Ja, mindestens 25 Jahre. Nenenee, wie die Zeit vergeht... Jedenfalls, gut seht ihr aus, ihr zwei Süßen. Die Zeit war gnädig mit euch:

Wie? „Mit mir nicht?“ Und ihr, ihr seid ja sogar heute noch genauso billig wie damals - ihr miesen kleinen Schlampen!!!

Sonntag, April 02, 2006

Sirenengesang, wie immer Sonntagnacht

[Update, 15.04.06: funktioniert inzwischen natürlich nicht mehr, der Link. Er führte zum Fernsehprogramm - "Der Profi". Sonntags. Um Mitternacht. Klar]

Samstag, April 01, 2006

Wie man seinen Freundeskreis erfolgreich verkleinert

Heute wäre zum Beispiel ein hervorragender Tag gewesen, um mit gespielt ernster Miene die Ehefrau des Freundes mit einem „Hey, warum ist eigentlich die Seitentür eures Autos voll mit Kondomen?“ auf die Schippe zu nehmen.

Heute. Ja.
Gestern nicht. Nein.

Trainbuk bedeutet (naja, angeblich) auf graphologisch...

Trainbuk ist selbstbewusst und bereit, seine Stärken auch anderen zu zeigen. Er ist locker und großzügig. Ihm ist sehr wichtig, nach außen etwas darzustellen. Trainbuk ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung. Er lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen, auch nicht von einem "Das gehört sich aber so." Trainbuk ist ein Individualist. Er ist eher introvertiert mit relativ wenig Kontakt zu anderen Menschen. Trotzdem kann er sehr spontan werden, manchmal wirkt er etwas sprunghaft. Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll. Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert, wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten. Er ist lebhaft und kontaktfreudig. Mit viel Verständnis für die Belange anderer. Trainbuk ist ein sehr gefühlsbestimmter Mensch. Oft werden Entscheidungen gefühlsmäßig gefällt, obwohl bei rein rationeller Überlegung eine andere Entscheidung die richtige wäre. Er lässt sich von seiner Intuition leiten, auch dann, wenn der Verstand etwas anderes sagt. Trainbuk ist eigensinnig, geradlinig, konsequent und widerstandsfähig. Die eigene Meinung wird durchgesetzt, er ist durch andere nur schwer zu beeinflussen. Er ist künstlerisch-handwerklich begabt - oder zumindest interessiert. Trainbuk ist ein impulsiver und phantasievoller Idealist. Er ist dickköpfig und neigt schon mal zu trotzigen Reaktionen.

via petz