Schön gesagt
Freundschaft: so etwas wie Liebe mit Verstand.
Sabine Sauer
Hach Mist, da sitzt die Chefsekretärin und langweilt sich nun. Kein Wunder, ich musste ja meinen erneuten Vortragsversuch zur altbekannten Problematik kurz unterbrechen, um mich einer viel wichtigeren Sache zu widmen. Dem, nein eigentlich ja den Herbert spontan zu danken. Für das nette Lob mit Verlinkung. Freude hier. Sprachlich hat das natürlich so seine Tücken, wie man bereits aus der Anrede ersehen kann. Auch der / die junge / n Poinger oder „ich finde das poinger Weblog ebenfalls sehr schön und gedenke es zu verlinken“ klingt recht anstrengend für meine ungeübten Ohren und wirkt auch so gar nicht feierlich oder dankbar.Also, damit wir uns hier richtig verstehen:

Ich möchte ja nun wirklich nicht höhnen, angesichts des zweifellos vollkommen spaßfernen Themas „Ich gebe gezwungenermaßen mein Geschäft auf.“

Und ich habe ja durchaus vollstes Verständnis, dass die dazugehörige Räumungsverkaufsbroschüre kein Freudenfeuer beinhaltet.
Ich meine, ich kenn das ja auch.

Selbstmitleid. Sehr gut, sogar.
Ja, und Weltschmerz. Natürlich.
Ich dachte sogar, ich sei ein Fachmann in diesen Dingen.
Oh Meistarrr, ich bin nur ein eeeelender Wurrrm...
Wenn man am Morgen sehr verblitzt erwacht, weil man ja die nötige Sorgfalt hat walten lassen und daher den Samstagabend mit heilem Zahnwerk und guten alten Freunden lustig Party machen durfte, mag es vorkommen, dass man also nach dem Erwachen sein Handy betrachtet und sich dann fragt:

Warum weint das Krokodil da eigentlich?

Warum hat es einen halben Fisch im Arm?

Und warum zum Teufel habe ich diese alberne Bilderserie gemacht?

Die Hinterfragung mancher Dinge sollte wohl einfach unterbleiben. Nicht weil es sein könnte, dass man sich an die, ehrliche Besorgtheit ausstrahlende, Miene des Hausherren bei dessen Erkundigung nach der momentanen Befindlichkeit des Amateurphotographen erinnert, sondern weil möglicherweise alte, längst verschlossen geglaubte Wunden jäh aufgerissen werden und jene unerfüllten Sehnsüchte zu Tage treten könnten, die einem das Scheitern des eigenen Lebensplanes kristallen klar bewusst werden lassen. Urplötzlich sitzt man senkrecht im Bett und ruft voll glühender Seelenpein aus: „Oh Gott, ich wollte doch immer nur ein Eieruhrendesigner werden!“ und eine Mischung aus Trauer und roher Missgunst verseucht dann den heiligen Sonntag.
Denkbar wäre das jedenfalls.
Deine Wege mögen dich aufwärts führen, freundliches Wetter begleite deinen Schritt und Wind stärke dir den Rücken. Und mögest du längst im Himmel sein,
wenn der Teufel merkt, dass du fort bist.Irischer Segenswunsch
Hach, Irland. Im Grünen sitzen, sich gepflegt mit lecker Guinness ´ne rote Nase anschaffen und den ganzen Tag singend solch feine Sprüche absondern. Das wärs. Ja, verdammt, was mach ich eigentlich noch hier?
Nun höret die Kunde - die Kunde von König Lars dem Eroberer, dessen Name auf ewig vom Freunde sei mit Ehrfurcht genannt, vom Feinde jedoch in Schreckenstarre geflüstert.
Doch es hat nicht sollen sein: auf dem Rückweg von einer Landnahme fiel Lars der Eroberer in der bitterkalten Nacht vor einem Jahr auf der Bundesstraße in einem feigen Hinterhalt der Blech. Er wurde nur 15 Monate alt.
Von den Getreuen wurd der König heimgeholt und an seinem Lieblingsplatze im hoheitlichen Lustgarten zur letzten Ruhe gebettet. So, wie es die Tradition verlangt. Lars starb als freier und geliebter kleiner Kamerad, dessen Name niemals in Vergessenheit geraten wird. Eine gute Bilanz für ein kurzes, aber dennoch schönes und erfülltes Leben. Wohl dem, der dies am Ende von sich behaupten kann.
Finanzierungsvorschlag des BMI zum Relaunch der Bundespolizei: Abgabe i.H.v. 20 Eurocent bei jedem Discounter-Besuch. 
Die Betitelung „Du bist Miss BPOL WM 2006“ wurde allerdings kurzfristig verworfen.
Schlagzeilen. Heute.
Seite 1:
Chirac droht Terrorstaaten mit Atomschlag...Kaum verhüllte Warnung an die Adresse Irans.
Paukenschlag aus Paris... deutliche Drohung gegen Teheran...
Vorfreude auf die Bombe - Teheran. Worum es bei dem Streit um das Atomprogramm genau geht, ist den meisten Iranern....
„...ihm sei zwar schon klar geworden, dass das Schlachten eines Menschen auf dessen Wunsch tabu sei. Dass es strafbar sei, habe er dagegen nicht gewusst. Vielmehr könne das freiwillige Aufgegessenwerden damit verglichen werden, dass jemand seine Leiche für medizinische Zwecke oder die Leichenschau „Körperwelten“ zur Verfügung stelle.“
ren wird. Nun, ich bin kein Arzt, aber ich stelle fest, die kleinen Plappermäulchen hatten einen recht gesunden Überlebenstrieb.
Gar nicht schön ist es allerdings, wenn man sich nach hartem Tagewerk, so wie ich gestern, entspannt eine ansteckt, während man die Karte im Bezug auf etwas Ordentliches zum Futtern sichtet - selbstredend nicht ohne den Horizont zuvor mit negativem Ergebnis nach Feindaufkommen abgesucht zu haben – und überraschend aus der Lektüre von einem Mitgast gerissen wird, der auf den ersten Blick eigentlich ein recht freundlicher und toleranter Geselle zu sein scheint, welcher in seiner spärlichen Freizeit Mahnwachen abzuhalten oder Kröten über Bundesfernstraßen zu tragen pflegt. „Auf glühenden Kohlen“ habe er gesessen, ruft der, aus einer entgegen gesetzten Ecke des Gastraumes Heraneilende, als er hastig an meinem Tisch vorbei zu dem entdeckten Bekannten rauscht. Dabei versäumt er es freilich nicht einen abschätzigen Blick auf meine Person zu werfen und fies diesen Kunsthusten abzusondern. „Um Himmels Willen, wir müssen schleunigst diese Lokalität verlassen“, bringt er uns des Weiteren zur Kenntnis, „hier rauchen ja Leute Kette“. „Jaja“, nickt der Bekannte da sehr wissend und man unterhält sich ca. eine Viertelstunde laut und ausufernd über dieses Thema - auf glühenden Kohlen sitzend.Will sagen, wegen Oberkante-Unterlippe-Knechterei gibbet heute nur einen geklauten Spruch:
Die einzig "normalen" Menschen sind die, die man nicht gut kennt!
Ancis
Es wird ja sehr viel geschrieben und sich die Köppe heiß diskutiert über böse Filme und schlimme PC-Games. Wegen ihrer angeblich verheerenden Wirkung auf noch nicht ganz so reife kleine Menschen. Ha, erwischt! Nicht aufgepasst. Gestern wieder mal gesehen, den da.
Schließlich weiß ich aus eigener Erfahrung, dass der unreife Kontakt mit ihnen ein jahrelanges Martyrium nach sich zu ziehen vermag. Bekannte Nebenwirkungen sind u.a.
Und? Freigabe ab 12 Jahre! Ja hallo? Wenn schon dann richtig!
Weckt ob ihrer unbestreitbaren Häss-lichkeit beim Betrachter das verständliche Bedürfnis sich rasch zu entfernen. Gleichwohl muss leider festgestellt werden, dass die olle Kachel geradezu von Weisheit trieft. Wobei dieses Zugeständnis bei manch einem mit der trotzigen Assoziation „blindes Hunh findet halt auch mal Korn“ einhergehen mag.Witwer David zieht an der irischen Küste eine Ertrinkende aus dem Wasser. Bei einer Reise nach Neuseeland trifft er sie zufällig wieder: Es handelt sich um Jennifer, die Besitzerin einer Werbeagentur. Die beiden kommen sich bald näher – aber David muss nach Irland zurück.
Victoria Bradshaw ist erst 18, als sie sich in den Theaterautor Oliver Dobbs verliebt. Doch er verlässt sie wegen einer anderen Frau und verschwindet aus ihrem Leben. Viele Jahre später taucht Oliver mit seinem zwei Jahre alten Sohn wieder bei Victoria auf. Zusammen mit Oliver und dem kleinen Jungen verbringt sie ein paar Tage auf einem alten Herrensitz in Schottland. Dort lernt sie auch den jungen Börsenmakler John Dunbeath kennen. Als Oliver überraschend abreist, um sich wieder dem Theaterleben zu widmen, durchschaut sie dessen wahren Charakter: Denn seinen kleinen Sohn lässt er einfach bei Victoria zurück. Tief enttäuscht von diesem Verhalten, wendet sich Victoria mehr und mehr John zu. Bei einem Brand rettet John Dunbeath unter Einsatz seines Lebens den kleinen Jungen vor dem Feuertod. Endlich weiß Victoria, wem ihr Herz gehört.
Nach dem Tod seiner Frau droht David an dem ungeheuren Schmerz zu zerbrechen und flieht nach Amerika. Unter Geheimhaltung seiner wahren Identität nimmt er dort eine Stelle als Gärtner an. Doch erst die Freundschaft zu dem kleinen Benji und dessen attraktiver Mutter lässt die Hoffnung in ihm aufkeimen, dass selbst ein verletztes Herz wieder heilen kann.
Amanda arbeitet in Plymouth, ihr Freund Julian Reeves betreibt eine Großgärtnerei auf dem Lande. Bei einem Treffen lernt Amanda dessen Patenonkel Hugh Hanthorpe kennen. Er scheint angetan von Amanda. Als ihr Chef Amanda eine freie Mitarbeit anbietet, steht dem Zusammenleben mit Julian nichts mehr im Wege. Doch der erhält von Hugh Hanthorpe den Auftrag, sich um das Anwesen in Neuseeland zu kümmern. In seiner Abwesenheit trifft Amanda sich mit Peter Gould, dem vermeintlichen Sohn von Hugh Hanthorpe. Julian und sie driften mehr und mehr auseinander. Julians Mutter Elizabeth, die sich Sorgen um das junge Glück macht, beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt sie auf eine Intrige.
Als der erfolgreiche Investment-Manager Dan Porter nach einem Börsencrash seinen Job verliert, wenden sich seine Frau Jackie und seine Kinder enttäuscht von ihm ab. Nach Wochen in den schottischen Highlands weiß Dan, dass kein Preis zu hoch ist, um seine Familie zurück zu gewinnen.
Alle Vorbereitungen zur Hochzeit laufen bereits auf Hochtouren, als Eleonor entdeckt, dass ihr von ihrem zukünftigen Ehegatten Hörner aufgesetzt werden. Enttäuscht und verzweifelt sucht sie bei Tom, ihrem besten Freund, Trost und Verständnis. Tom plant die Umbauarbeiten des Hotels seines Bruders am Meer und lädt Eleonor ein, mit ihm das Wochenende dort zu verbringen. Eleonor, die vor wenigen Tagen ihren Job als Graphikerin geschmissen hat, kann einen Tapetenwechsel gut gebrauchen! Tom ist wild entschlossen, Eleonor aufzuheitern und es kommt, wie es kommen muss: er gesteht ihr in einer romantischen Stunde seine Liebe, und Eleonor gibt seinem Verlangen nach! Doch rasch kommen die Zweifel, ob die Flucht in eine Affäre richtig war.
An der schottischen Ostküste, umgeben von weiten Feldern und üppiger Landschaft, liegt die kleine Farm, um deren Erhalt Liz kämpft. Als ihr Sohn einen Untermieter auf der Farm einquartiert und Bauherren Interesse an Gut und Land bekunden, nehmen die Dinge eine unerwartete Wendung.
Henry Farland zieht mit seiner Frau Allison und seiner Tochter aufs Land - zu Jack, seinem Gönner. Dieser zwingt der jungen Familie zunehmend seine Lebensvorstellungen auf. Allison leidet sehr unter dieser Situation, doch Henry genießt dieses Leben in vollen Zügen und fängt sogar mit seiner Jugendfreundin eine Affäre an. Doch dann taucht plötzlich Christopher in Allisons Leben auf, der verzweifelt nach einem Spender für seinen leukämiekranken Sohn sucht. Doch durch diese Freundschaft gerät sie in eine noch aussichtslosere Situation.
Die Fotografin Sally Wood kommt in ihre Heimat Dorset zurück, um englische Herrenhäuser für eine große Zeitschrift zu fotografieren. Bei ihrer Arbeit lernt sie den alten, eigenwilligen Lord Kerrymore kennen, der zurückgezogen mit seiner Schwester Mary in einem der schönsten Herrenhäuser Englands lebt. Der mürrische alte Herr schließt Sally sofort in sein Herz, da sie ihn stark an seine verstorbene Tochter erinnert. Das freundschaftliche Verhältnis beobachten Mary und ihre Tochter Lisa, die Erbin von Kerrymore, mit wachsendem Misstrauen. Als Lord Kerrymore erfährt, dass Lisa ihn seit Jahren belügt und sehnlichst auf ihr Erbe wartet, setzt er Sally als Universalerbin ein. Lisa lässt nichts unversucht die verhasste Konkurrentin zu vertreiben, die all das bekommen soll, was sie sich schon immer erträumt hat.
Das friedliche Familienleben von Ellen Parrys wird bedroht, als ihre berühmte Cousine Bridget aus London in ihren kleinen Heimatort an der Küste kommt, um sich etwas zurückzuziehen. Nicht nur, dass sie Ellens Tochter Vanessa ermutigt und unterstützt, ein Archäologie-Studium in London aufzunehmen, noch dazu hat es sich Bridget zum Ziel gemacht, Ellens attraktiven Mann James, einen Reedereibesitzer, für sich zu gewinnen.

Ein heimlicher Wunsch von mir ist ja schon seit meinen Kindertagen, da mal Mäuschen zu spielen. Bei den Erfindern. Zu erfahren, was für Gesellen das wohl sein mögen, die im Hauptberuf solche nutzlosen, aber nichtsdestominder drollig schönen und zuweilen genialen Dinge erschaffen. Ich vermute, das sind sehr beneidenswerte Menschen. Die lachen doch bestimmt alle den ganzen Tag miteinander und duzen sich. Mit Kosenamen wie Schatz, Honey oder Sweetheart. Lässige, in Armani-Tuch gekleidete, hochintelligente Kreativlinge sind die Mitarbeiter da. Ihre weiblichen Pendants sind zum Niederknien attraktiv, unkompliziert, humorvoll und auch nicht dumm. Alle verdienen Geld zum Fressen und haben dufte englische Titel, die etwas enthalten von art director, executive officer, oder manager. Ach nein, manager eher nicht. Manager ist man ja heute namensmäßig bereits, wenn man bei der AOK schnöde Krankengeldfälle bearbeitet. Und solch einen Menschenschlag sucht man hier wirklich vergebens. Abends, nach der Arbeit, geht man schön gemeinsam einen Prosecco oder Cocktail schlürfen. So gut gefällt einem die Arbeit in dieser elitären Truppe, die sich klangvoll team cs research, oder so, nennt. Von denen hat mal keiner Probleme adäquate Partner aus der Welt der Reichen und Schönen zu einem schnellen Fick auf dem Cocktailbar-Klo zu überreden. Manchmal tut man es im Büro sogar miteinander. Das ist gut für die Kreativität, sagt dann der Teamleiter. Und es weiß auch ein jeder entspannt damit umzugehen. Jedenfalls, egal, wie lang es bei der After-Work-Party dann noch geworden ist, man kann ohne schlechtes Gewissen ausschlafen. Beginnt man eben erst um 13.00 Uhr. Das wird dort nicht so eng gesehen. Hach, bestimmt hat man da einen Heidenspaß, in der child´s surprise research.

Trotzdem, irgendwie… ich zögere noch ein wenig im Bezug auf meine Blindbewerbung. Was, wenn die Belegschaft dann doch aus bepullunderten Hornbrillenträgern besteht, die, obwohl bereits in der Mitte ihres Lebens angekommen, nie von zu Hause ausgezogen sind? Deren Kolleginnen haben vielleicht alle abgekrotzte kurze Haare, tragen Buttons auf denen steht „Jeder Mann ist ein potenzieller Vergewaltiger“ und tanzen in der Mittagspause gemeinsam ihre Namen. Der Laden heißt wahrscheinlich auch nur ganz schlicht Hauptsachgebiet Spiel und Spaß und gilt als das Sibirien der Unternehmung. Seitens der Firmenleitung werden regelmäßig und gerne die Schwerstalkoholiker, Quertreiber, unbelehrbaren Kokser und Mitarbeiter mit Geisteskrankheiten in der Familie dahin abgeschoben. Weil dort ja eh schon die ganzen verkorksten Spinner sitzen. Und da die Zwangsbeglückten aber gar nichts arbeiten wollen, sondern nur faul ihre Zeit absitzen und auch die Damen immer über irgendwelche Dinge ganz lange reden müssen, haben die Bepullunderten bedauerlicherweise sehr oft Gehörstürze wegen der daraus resultierenden, gemeinen Arbeitsüberlastung. Aus Frust wird dann sogar manchmal ganz ordentlich gemobbt. „Haste den verknarzten Leuchtschwurbelbär mimm Landserhelm von Schmidt gesehen?" - "Haha, ja, dieser Hansguckindieluft!“ Dann lachen sich alle die Hosen nass und schneiden den Schmidt fortan, so dass der irgendwann verbittert und elendig an seinen Magengeschwüren eingehen wird. Was, wenn Angehörige dieser Abteilung die erklärten Firmen-Nerds sind, die in der Kantine den Pudding vom Tablett geklaut bekommen und mit denen gar keiner offiziell etwas zu tun haben will? Nur spät abends, da kommen sie dann, die cleveren Mistkerle, heimlich in unseren Altbau geschlichen, drohen dem Sachbearbeiter für Dinos und Happy Hippos fürchterliche Prügel an und luchsen ihm die kompletten Serien ab. Angeblich für die Kinder und ihre kleinen Neffen. Das Zeug wird dann aber natürlich für teuer Geld via Ebay vercheckt und kommt der Finanzierung privater Exzesse und Hawaiiurlaube zugute. So läuft das da nämlich!
Und jetzt, wo der Schmidt gesundheitlich nicht mehr so auf der Höhe ist, braucht man eine/n neue/n Leuchtschwurbelbärmacher/in. Wie besetzt man denn so einen Posten? Da will doch nun wirklich keiner freiwillig hin. Unter anderem, weil der Chef ein ganz fieser Schleifer ist, der zum Lachen in den Keller geht. Grimmig ist er; nicht nur, weil man ihn wegen dieser dummen Internetgeschichte strafversetzt hat, was er immer noch als große Ungerechtigkeit empfindet, sondern auch, weil die neue Serie ja weitergehen muss. Selbst wenn der Schmidt jetzt nicht mehr aus dem Krankenstand zurückkommen sollte. Also wird er sich den stellvertretenden Leiter des Sachgebietes Wackeltiere herzitieren, um den mal so richtig zusammenzufalten. Dabei benutzt er Worte wie „Deadline“, „Workshop“ und „suboptimal“. So wie früher, als er noch dazugehörte; zu einer richtigen Abteilung. „Müller!“, wird er dann dem schluchzenden Wackeltierhauptsachbearbeiter hinterher rufen, “Müller, aus Ihnen mach ich auch noch einen verdammten Menschen!“. Und dass bis 1200 ("zwölfhundert") gefälligst etwas Lustiges auf seinem Tisch zu liegen hat, was er dem Vorstand mit Stolz präsentieren kann. Hinterher freut sich der dreckige Halunke darüber, dass Müller so schlimm geweint hat und nimmt sich vor, dies fortan täglich zu wiederholen.
Oh, wie schrecklich! Konnte ja keiner ahnen, wie schlimm es da tatsächlich ist. Nein, vergesst es. Sucht euch einen anderen Deppen!